Nachhaltigkeit:

Ein Thema, das uns schon seit Gründung des Islandpferdezentrums beschäftigt. Wie und was können wir in unserem Betrieb tun, um möglichst resourcenschonend zu Arbeiten und zu Leben. Wir führten viele Gespräche mit Händlern, Kunden und natürlich untereinander, um unseren „Laden“ unter ökologischen Gesichtspunkten soweit wie möglich umzustellen. Was haben wir gemacht? Zuallererst haben wir uns darauf verständigt, auf Plastik zu verzichten, wo immer es geht und sinnvoll ist. Danach haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir in Zukunft einkaufen wollen, beispielsweise Lebensmittel.

Nach folgenden Kriterien kaufen wir, wenn möglich, ein:

1. Bio und Regional
2. Regional
3. Bio

1. Unverpackt
2. Papier, Pappe
3. Glas
4. Dosenblech
5.Plastik
!!!Großpackungen vor Kleinpackung!!!

Nach diesem Schritt sind wir die einzelnen Bereiche in unserem Betrieb durchgegangen.

Büro:
•    Umstellung auf digitale Rechnungen. Diese kommen seit Ende 2019 nur noch per Email.
•    Neues EC Gerät ohne Thermopapier, hier bekommen unsere Kunden die Quittung per Email oder per SMS
•    Bleistifte, Radiergummi – anstatt Filzer und Tippex
• 
 
Anbau:
•    Glühbirnen und Lichtquellen auf LED umgestellt
•    Recyclingtoilettenpapier
•    Sonett oder Frosch Handwaschseife in der Großpackung zum Auffüllen der Seifenspender
•    Waschmittel in der Großpackung zum selber mischen von der Firma Sonett
•    Putzmittel auf Ökobasis von der Firma Sonett, Ecover oder Frosch
•    Klobürsten aus Bambus
•    Staubsauger ohne Staubbeutel
•    Wenn möglich wird der Anbau mit selbst geschlagenem Holz beheizt
•    Wäscheständer statt Wäschetrockner (soweit möglich)

Küche:
•    Spülmittel im 5 Liter Kanister von der Firma Sonett
•    Spühllappen und Schwämme auf Ökobasis und aus Baumwolle
•    Alle Lebensmittel soweit wie möglich auf Bio oder Regional oder aus dem eigenen Anbau
•    Mineralwasser nur noch in Mehrwegglasflaschen
•    Anschaffung vieler Weckgläser zum Einkochen und Haltbarmachen vom eigenen Obst und Gemüse
•    Verwendung von überwiegend Dinkelmehl
•    Selber gemachtes Brot, Marmelade, Chutney, Sirup, Eierlikör, Schnaps, etc.

Stall & Futter:
•    Ein Großteil unseres Heus wird nicht mehr zum haltbar machen in Folie gewickelt
•    Zusatzfuttermittel werden nur in Großgebinden gekauft
•    Hochwertiges Stallarbeitswerkzeug, hat eine längere Lebensdauer
•    (Besen mit Naturborsten)
•    Einstreu aus schnell kompostierbarem Leinenstroh
•    Nachsaat der Wiesen und Weiden mit Bienengrasmischungen
•    Umstellung aller Zweittaktmotoren (Motorsäge und Freischneider) auf Tectrol Eco Benzin, blei- und benzolfrei, aromaten- und schwefelarm, rauchfreie Verbrennung, deutlich reduzierte Schadstoffemission, minimale Beeinflussung der Umwelt, erheblich reduzierte Gesundheitsbelastung
•    Bio Hühnerfutter
•    Verzicht auf Pflanzen“schutz“mittel, Mineraldünger, etc.
•    Mist wird zur Grünlanddüngung kompostiert und ausgebracht
•    Durchdachtes Weidemanagement und Grünlandpflege
•    Selbsthergestelltes Fliegenspray (verpackungslos)
•    Zum Großteil selbst hergestelltes Ekzempflegemittel
•    Wenn alte Bäume auf unserem Grundstück der Säge zum Opfer fallen, werden immer 2 neue Setzlinge gepflanzt

Recycling und Upcycling wo immer es geht. Pflanzung alter Obstsorten und hitzeresistenter Bäume.

Die ersten Erfolge:
•    in den Sommerreiterferien 2019 hatten wir nur noch halb so viele Gelbe Säcke als die Jahre davor!
•    Allgemein weniger Müll


Dies ist ein Anfang, wir sind noch lange nicht am Ende und werden uns weiter intensiv Gedanken machen, was wir noch verbessern können.

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